Das Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen e.V. ist einer der ältesten Vereine der Doppelstadt, gegründet 1912 als Orchesterverein.
Für das Konzert "Musikalische Kostbarkeiten" am 22. März 2026 (17 Uhr) im Franziskaner-Konzerthaus ist es gelungen, den renommierten Dirigenten Helmuth Reichel Silva zu gewinnen. Der Chefdirigent des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen, Achim Fiedler, ist kurzfristig verhindert und freut sich, dass Helmuth Reichel Silva für ihn einspringt.
Auf dem Programm steht die Petite Symphonie für Bläser von Charles Gounod, die Lille Suite für Streichre a-Moll und die Sinfonie Nr. 5 B-Dur von Franz Schubert. Helmuth Reichel Silva führt um 16.30 Uhr in das Konzert ein und versorgt die Teilnehmer mit interessanten Informationen über die Komponisten und die Werke.
Der Dirigent, der in Bamberg lebt, hat bereits 2018 schon mit dem Sinfonieorchester ein Konzert gegeben, auch damals stand eine Schubert-Sinfonie auf dem Programm - Musiker und Vorstand freuen sich sehr, dass Helmuth Reichel Silva zugesagt hat, erneut mit dem Orchester zu arbeiten.
Geboren in Santiago de Chile, begann Reichel Silva seine musikalische Laufbahn im Alter von fünf Jahren als Geiger am Conservatorio Nacional de Música in Santiago. Später führte er sein Violinstudium in Deutschland fort, wo er als Mitglied mehrerer bedeutender Opern- und Sinfonieorchester tätig war und aus erster Hand Einblicke in orchestrale Klangstrukturen, Ensemblekultur und die Feinheiten des Opern- und Sinfonierrepertoires gewann. Anschließend absolvierte Reichel Silva seine Ausbildung als Dirigent an den Musikhochschulen in Stuttgart und Trossingen. Seine Dirigentenkarriere begann er als Finalist des Dirigierwettbewerbs von Besançon, und seither wurde er von Orchestern in Asien, Europa und Südamerika engagiert – darunter das Tokyo Symphony Orchestra, das SWR Sinfonieorchester, das Sinfonieorchester Basel, das Orchestra Ensemble Kanazawa, Orquesta Sinfónica de Castilla y León und die Stuttgarter Philharmoniker. In Chile arbeitet er regelmäßig mit den führenden Orchestern des Landes zusammen und setzt damit seine Arbeit für die Bewahrung chilenischer Musikkultur ebenso wie für zeitgenössisches Repertoire fort. Reichel Silvas Engagement für die zeitgenössische Musik ist ein prägendes Element seiner künstlerischen Identität. Außerhalb des Konzertsaals widmet sich Reichel Silva als leidenschaftlicher Pädagoge der Ausbildung der nächsten Generation von Dirigentinnen und Musikerinnen. Als Gastprofessor bei internationalen Meisterkursen sowie an der Fundación de Orquestas Juveniles e Infantiles und der Universidad Alberto Hurtado in Chile gibt er seine Erfahrung und Perspektiven an aufstrebende Musiker*innen weiter. Die Zukunft durch Bildung zu gestalten, ist ihm ein besonderes Anliegen: Seit 2020 setzt er als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Universitätsorchesters Dresden auf die kreative Vermittlung von Musik und fördert damit ein tieferes Verständnis für ihre kulturelle und expressive Bedeutung.
Chefdirigent Achim Fiedler hat sich bei den NJK 2026 selbst übertroffen: Unter dem Motto "Musik in den Metropolen" und einer fantastischen musikalischen Reise um die Welt, haben er und die Musiker genau des Nerv des Publikums getroffen. Ausverkaufte Konzerte, Standing Ovations und restlos begeisterte Besucher waren der Lohn für die anstrengende Probenarbeit des Orchesters, das sich in Topform präsentierte und ungewöhnlich viele junge Musiker auf der Bühne dabei hatte.
Weiter geht es im März: Dann können Sie musikalische Kostbarkeiten von Gounod, Nielsen und Schubert, fein aufgetischt von der Bläser- und Streichergruppe des „Sinfo“ genießen, die sich dann bei Schuberts Fünfter zum Sinfonieorchester vereinen.
Nach dem großen Erfolg des 2024 erstmals veranstalteten Formates heißt es auch im Mai 2026 wieder „Bühne frei!“ für jugendliche Solisten und Solistinnen aus unserer Region. Die Einsendungen sind vielversprechend, wie könnte es auch anders sein. Wir sind gespannt, wer von der Jury gewählt wird.
Im Sommerkonzert erwartet Sie das fulminante Saisonfinale mit Dvořáks Sinfonie "Aus der neuen Welt" und Gershwins Concerto in F, in dem die ungemein vielseitige Pianistin Aurelia Visovan den Solopart übernimmt. Für dieses amerikanische Programm konnte der Wahlamerikaner Danko Drusko gewonnen werden, der in der zurückliegenden Spielzeit bei uns erstmals zu Gast war und ohne zu zögern zugesagt hat.
Karten für alle Konzerte gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen im Kulturverbund Schwarzwald-Baar-Heuberg, unter der Tickethotline 07721/82-2525, bei den Ticket-Shops im
Franziskaner-Kulturzentrum in Villingen und im Bahnhof in Schwenningen und natürlich im Internet unter villingen-schwenningen.de/tickets.
Wenn Sie Interesse an einem Abonnement haben und damit Geld sparen wollen die Sicherheit haben, immer auf ihrem Wunschplatz sitzen zu können, dann kontaktieren Sie uns unter
sinfonieorchester.vs@t-online.de. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung.
Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen e.V.
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